Hochschule für Geflüchtete

 

Projektdauer: Von 11/2015 bis 11/2016

Das Projekt „Hochschulaktion für geflüchtete Studierende“ verfolgt das Ziel, die Bedingungen für den Hochschulzugang von Flüchtlingen in Deutschland zu verbessern, um zum einen Talente zu fördern, aber auch um Diskriminierung abzubauen und Isolation zu bekämpfen.

 

Bei den letzten Stipendiat*innenkonferenzen der HBS wurde die Situation von Flüchtlingen thematisiert und es wurden zu diesem Thema mehr Anträge gestellt und angenommen.

Im vergangenen Jahr wurde das Asylgesetz nach mehreren Jahren mehrmals verschärft.

Neben diesen Verschärfungen bleibt es für geflüchtete Menschen auch problematisch, in Deutschland ihr Studium fortzusetzen oder ein Erststudium aufzunehmen. Ein Anspruch auf BAföG ist für Geflüchtete kaum möglich und an  Voraussetzungen gekoppelt, die für Geflüchtete  aufgrund ihrer Situation schwer erfüllbar sind. In manchen Bundesländern ist das Studium für Geflüchtete sogar verboten. Es bleibt daher schwer ein abgebrochenes Studium in Deutschland fortzusetzen und Ansprechpartner*innen an Hochschulen zu finden, die eine*n bei der Fortsetzung der weiteren akademischen Ausbildung unterstützen können.

 

Der Erhalt eines Stipendiums ist für begabte und engagierte Geflüchtete fast unmöglich. In manchen Bundesländern ist das Studium für Geflüchtete sogar gesetzlich untersagt. Nicht selten sind Geflüchtete in Bereichen tätig, die ihren Qualifikationen nicht gerecht werden. Der Grund: Viele Studierende müssen ihr Studium aufgrund der Flucht abbrechen und finden keine Möglichkeit, es in Deutschland fortzusetzen. Auch wenn sie in der Heimat ihr Studium abgeschlossen haben, wird der Abschluss in Deutschland häufig nicht anerkannt.

Während des Asylverfahrens vergeht meist viel Zeit  ungenutzt und für die anerkannten Flüchtlinge ist die (Wieder-) Aufnahme eines Studiums mit erheblichen Hürden verbunden. Sprach- und Orientierungsschwierigkeiten in den Strukturen des deutschen Bildungs- und Arbeitsmarktes können eine Rolle spielen.  Zusätzlich wird eine akademische Laufbahn durch die  Zulassungsvoraussetzungen  an den Hochschulen sowie durch Landesgesetze erschwert. Weitere Hürden beim Hochschulzugang für Geflüchtete entstehen darüber hinaus durch die intransparenten, von Land zu Land und Hochschule zu Hochschule unterschiedlichen Regelungen. So können die Berufswünsche häufig nur unzureichend verfolgt werden. Die Betroffenen arbeiten fortan unterhalb ihrer ursprünglichen Qualifikation und Eignung, was zum einen für die Flüchtlinge mit Studienmotivation sowie für die deutsche Wirtschaft suboptimal ist- Stichwort Brainwaste.

 

Das Projekt „Hochschulaktion für geflüchtete Studierende“ verfolgt das Ziel, die Bedingungen für den Hochschulzugang von Flüchtlingen in Deutschland zu verbessern, um zum einen Talente zu fördern, aber auch um Diskriminierung abzubauen und Isolation zu bekämpfen.

Dies ist der erste Schritt, um den Weg zur Chancengleichheit zu ebnen. Gleichzeitig richtet es sich gegen die Verschwendung der beruflichen Qualifikation und dem Potential, das die geflüchteten Menschen mitbringen und trägt zur Prävention sozialer Ungleichheit bei.

Das Ergebnis des Projekts wird ein Leitfaden zur Orientierung von Studierenden an Universitäten sein, die Geflüchtete bei der Fortsetzung und bei dem Beginn ihres Hochschulstudiums  unterstützen können. Im Leitfaden werden wir  verschiedene Informationen bündeln v.a. über

  • Hochschulzugangsberechtigung für geflüchtete  Studieninteressierte in Deutschland
  • Finanzierungsmöglichkeiten (z.B. Stipendien oder Stiftungen, die besonders Geflüchtete unterstützen) .
  • Angebote von Hochschulen,  an denen die Zugangsbedingungen für Geflüchtete besonders erleichtert wurden .
  • Studentische  Initiativen /Projekte an  den Hochschulen, die geflüchtete Studierende unterstützen.

Ausgehend von den Stipendiat*innengruppen erhoffen wir uns als weiteren Effekt die Entstehung eines Netzwerks aus in Deutschland Studierenden und Geflüchteten, welches  kompetente Ansprechpartner*innen und engagierte Studierende bereitstellt, um das defizitäre politische Engagement in diesem Bereich auszugleichen. Abgesehen von den politischen Motivationen, die uns zu diesem Projekt antreiben, erwarten wir einen persönlichen Erfahrungsgewinn durch die Planung und Durchführung des Projekts, sowie eine Wissenserweiterung und Hilfestellung für unsere Mitstipendiat*innen, die sich in diesem Bereich engagieren

 


 

Veranstaltungen

 

  • Arbeitstreffen (SK-2015) Köln — 17-20. Dezember 2015
  • Informationstreffen Dresden — 8.-10. Januar 2016
  •  Arbeitsseminar/ Workshop  Berlin — 8.-10. April 2016
  • Arbeitstreffen Heidelberg— 8.-10. Juli 2016
  • Arbeitsreisen  Bundesweit — August-September —2016
  • Stipendiatische Konferenz  Frankfurt am Main — November 2016
  • Abschlusstreffen Dortmund — November 2016 

 

 

Weiterführendes

 

  • www.hochschule-ohne-grenzen.org
  • www.facebook.com/hochschulaktion

 

 

Kontakt

 

  • E-mail: aktion@hochschule-ohne-grenzen.org

 

 

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Schule – Rassismus – Stadt. Berliner Initiative gegen institutionelle Diskriminierung


Projektdauer: Von 11/2015 bis 09/2016

Das Projekt „Schule – Rassismus – Stadt“ möchte zur Auseinandersetzung mit institutioneller (Mehrfach-)Diskriminierung in Berlin-Neukölln und -Kreuzberg anregen. Gemeinsam mit lokalen Bildungsinitiativen, Schulen, Schüler_innen, Eltern und Migrantenorganisationen möchten wir die Sensibilisierung hinsichtlich diskriminierender wie rassistischer Verhältnisse und dessen Konsequenzen auf den Schulalltag fördern, bereits bestehende Handlungsansätze in diesem Feld stärken sowie weitere Ideen und Handlungsmöglichkeiten diskutieren, wie wir gegen institutionelle (Mehrfach-)Diskriminierung vor Ort vorgehen können. Erstes Ziel des Projekts ist eine öffentliche Fachtagung zum Thema, die am 16./17. September 2016 in Kreuzberg/Neukölln stattfinden wird.

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[tab title=“Hintergrund und Ziele“]

Als in Berlin lebende und forschende Promotionsstipendiatinnen beobachten wir, wie hier politische und institutionelle Faktoren sowie dominante gesellschaftliche Diskurse – insbesondere über Individuen und Gruppen, denen ein ‚Migrationshintergrund’ zugeschrieben wird – gesellschaftliche Teilhabe- und Mitbestimmungsmöglichkeiten behindern oder verwehren sowie Biographien und Interaktionen in der Schule nachhaltig strukturieren. Es fällt uns auf, dass die Dimension der institutionellen (Mehrfach-)Diskriminierung eine große Leerstelle in den Erzählungen und dem Alltagshandeln von Pädagog_innen und anderen Akteuren im Kontext der Schule darstellt. Erfahrungen und Beobachtungen werden nicht auf strukturelle Benachteiligungsmechanismen, asymmetrische Machtverhältnisse und gesamtgesellschaftliche Problemlagen zurückgeführt, sondern meist auf die ‚Kultur’, die ‚Nation’, die ‚Religion’, den ‚sozialen Hintergrund’ usw. des einzelnen Individuums. Rassistisch strukturierte Ungleichheiten werden auf diese Weise häufig ‚privatisiert’ und damit gesellschaftlich unsichtbar gemacht.

Zudem fehlt es meist an konkreten Bezugspunkten, Handlungsoptionen und Austausch, um die eigene ‚Empörung’ über strukturelle wie institutionalisierte Ungleichheitsverhältnisse auf die Situation in der direkten Nachbarschaft, im Viertel oder im Bezirk zu übersetzen, zu thematisieren und in eigenes Handeln zu überführen. Austausch- und Selbstermächtigungsprozesse werden zudem durch aktuelle bildungs-, integrationspolitische und sozialräumliche Prozesse erschwert. Diese tragen oftmals zur Entsolidarisierung und Konkurrenz in Bildungsräumen bei, anstatt gegenseitiges Verständnis und einen gemeinsamen Einsatz für gleichberechtigtere Rahmenbedingungen zu stärken.

Mit unserem Projekt möchten wir an diesen Beobachtungen ansetzen und auf lokaler Ebene, zusammen mit Einzelpersonen, Akteuren aus der Schule sowie lokalen Initiativen, Ideen austauschen und (weiter)entwickeln, wie wir diskriminierende und rassistische Verhältnisse vor Ort, insbesondere im Kontext der Schule, thematisieren und gemeinsam dagegen aktiv werden können. Im Mittelpunkt des Projekts stehen u.a. folgende Fragen:

Welche behördlichen, statistischen, institutionellen, politischen Vorgaben und welche dominanten gesellschaftlichen Diskurse stehen hinter einem bestimmten diskriminierenden Sprechen und Handeln in Schule und im Lokalraum der Schule? Wie äußern sich institutionelle (Mehrfach-)Diskriminierung und Rassismus konkret an Neuköllner und Kreuzberger Schulen und in dessen Umfeld; welche (unterschiedlichen) Erfahrungen sind damit verbunden?

Wie können diese Strukturen öffentlich thematisiert, kritisiert und Veränderung angeregt werden? Wie können bereits existierende Projekte und Initiativen in diesem Bereich breiter kommuniziert und miteinander vernetzt werden? Welche (zusätzlichen) Formen des Austauschs und des Handelns braucht es, um gemeinsam und solidarisch gegen institutionelle (Mehrfach-)Diskriminierung vor Ort vorzugehen? Wie lassen sich in die Auseinandersetzung möglichst viele Anwohner_innen (Eltern, Schüler_innen, Pädagog_innen, Akteure aus Vereinen und Migrantenorganisationen) von vor Ort einbinden?

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[tab title=“Umsetzung“]

Mit dem Projekt möchten wir einen langfristigen und nachhaltigen Austausch über Formen und Effekte institutioneller (Mehrfach-)Diskriminierung in zusammenhängenden ‚Kiezen’ bzw. Schuleinzugsbereichen in Berlin-Neukölln und -Kreuzberg anregen. Hierfür sind zunächst mehrere Veranstaltungen geplant:

  • Im Rahmen zweier Vernetzungstreffen im Februar und Mai 2016 möchten wir mit weiteren HBS-Stips sowie Vertreter_innen verschiedener lokaler Bildungs-Initiativen, Eltern, Jugendlichen sowie weiteren lokalen Akteur_innen ins Gespräch kommen, unsere Projektidee und mögliche Handlungsschritte diskutieren und die Akteure in unser Vorhaben einbinden.
  • Im Rahmen eines am 5. April 2016 stattfindenden Workshops für Berliner Lehramtstudent_innen (insbesondere Stipendiat_innen der Hans-Böckler-Stiftung) beschäftigen wir uns aus theoretischer wie praktischer Perspektive mit institutionalisierten diskriminierenden wie rassistischen Verhältnissen und deren Konsequenzen auf den Berliner Schulalltag. Wir möchten hier zudem unser Projekt vorstellen, dieses gemeinsam weiterentwickeln und darüber weitere Interessierte in die Organisation der anstehenden Fachtagung einbeziehen.
  • Für den 16./17. September 2016 organisieren wir mit Unterstützung und Expertise der Akteur_innen der Vernetzungstreffen eine öffentliche Fachtagung zu institutionalisierter (Mehrfach-)Diskriminierung an Berliner Schulen in Kreuzberg/Neukölln für Lehrer_innen, Eltern, Jugendliche, Migrantenorganisationen, HBS-Stips und lokale Bildungsintiativen. Neben der Sensibilisierung für und dem Austausch über institutionalisierte diskriminierende und rassistische Verhältnisse im Lokalraum und damit verbundenen Erfahrungen im (Schul-)Alltag, möchten wir hier Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf eine diskriminierungs-kritische sowie rassismus-sensible Schul- und Sozialraumentwicklung vorstellen, (weiter)entwickeln und gemeinsam angehen.

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[tab title=“Mitmachen“]

Wir freuen uns über weitere Stipendiat_innen, die am Projekt mitwirken und/oder mit uns darüber in den Austausch kommen möchten. Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen, je nachdem, was dich interessiert und wie viel Zeit du mitbringst. Bei Interesse melde dich gerne: srs-initiative@gmx.de

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Veranstaltungen

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  • lokale Vernetzungstreffen
  • Workshop (5. April, Berlin)
  • Tagung (16./17. September, Berlin)

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Weiterführendes

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Kontakt

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  • E-mail: srs-initiative@gmx.de
  • Ellen K. (ProjektVA)
  • Isabel D. (FinanzVA)

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Netzwerk solidarische Gewerkschaft


Projektdauer: Von 10/2015 bis 09/2016

Veranstaltungsreihe an Samstagnachmittagen im April, Mai und Juni 2016 in Berlin, Stuttgart und München

 

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[tab title=“Worum geht’s?“]

Solidarität ist einer der zentralen Werte der Gewerkschaftsbewegung. Aber wie verstehen wir Solidarität heute? Mit wem sind wir solidarisch und wie kann diese Solidarität aussehen? Wir wollen drängende gesellschaftliche Herausforderungen angehen wie Migration, Wohnen, Erwerbslosigkeit und Klimagerechtigkeit. Was sind Konturen einer Bewegungsgewerkschaft, die sich hier einmischt?

In Berlin, Stuttgart und München werden wir im nächsten Jahr zu Zukunftswerkstätten einladen. An drei Samstagnachmittagen werden wir HBS Stipendiat*innen und aktive Gewerkschafter*innen mit migrantischen Beschäftigten, Geflüchteten und Refugee Rightes Aktivist*innen, Erwerbslosen, stadtpolitisch Aktiven und Umweltaktivist*innen zusammenbringen.

Bei Tee und Kuchen wollen wir uns kennen lernen, Erfahrungen austauschen und über die Zukunft sprechen: –Wie können Gewerkschaften und soziale Bewegungen stärker werden? Was wollen wir konkret verändern? Wie können wir gemeinsam mehr erreichen? Dazu laden wir Expert*innen aus Praxis und Wissenschaft ein.

Die Veranstaltungsreihe soll einen Beitrag dazu leisten, Vernetzung und Kooperation zwischen Gewerkschaften und anderen sozial Bewegten zu stärken.

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[tab title=“Lust, mitzumachen?“]

Es gibt viele Möglichkeiten sich einzubringen, je nachdem, was dich interessiert und wie viel Zeit du mitbringst . Anfang 2016 werden wir Gruppen in Berlin, Stuttgart und München gründen, die die lokalen Veranstaltungen vorbereiten und Kontakte knüpfen zu all den Menschen, die wir zusammen bringen wollen. Mach mit! Wir freuen uns.

Pauline, Sabine, Franz und Hannes (Projektteam)

netzwerk-solidarische-gewerkschaft@posteo.de

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Veranstaltungen

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  • April, Mai und Juni 2016
  • Berlin, München und Stuttgardt

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Weiterführendes

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Kontakt

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Friedensdorf, wie kannst du helfen?


Projektdauer: Von 09/2015 bis 09/2016

In Kooperation mit dem Friedensdorf International und externen Referenten wollen wir zusammen mit euch das Thema „Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten“ erarbeiten.

Bild mit Name

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[tab title=“Hintergrund“]

Die Idee solch ein Projekt im Friedensdorf stattfinden zu lassen, endstand aufgrund eines persönlichen Bezuges zu dem Friedensdorf.
Wir, das Projektteam, haben an vielen Seminaren im Friedensdorf teilgenommen und schnell wurde das Friedensdorf zur einer Herzensangelegenheit für uns. Die strahlenden Augen und das Lächeln der Kinder war hierfür Motivation genug, um eine Möglichkeit zu finden, solche Organisationen zu unterstützen. So entschlossen wir uns ein Dokumentarfilm über die Engagmentmöglichkeiten im Friedensdorf zu drehen, um so jeden ersichtlich machen zu können wie einfach man Helfen kann.

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[tab title=“Umsetzung“]

In Kooperation mit dem Friedensdorf International und externen Referenten wollen wir zusammen mit euch das Thema „Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten“ erarbeiten. Dies soll unter dem Thema „Friedensdorf International- Wie kannst du Helfen?“ im Friedensdorf selbst in Oberhausen stattfinden. Das Friedensdorf International behandelt Kinder aus Krisengebieten in Deutschland und ist eine aus rein Spenden finanzierende Organisation.
An dem Seminar Wochenende sollen die Erlebnisse des Wochenendes, sowie die Ehrenamtliche Arbeit der Menschen im Friedensdorf gefilmt und  anschließend in Form eines Dokumentarfilms bearbeitet werden. Der Film soll speziell Engagementmöglichkeiten für jedermann zeigen

Bei der Umsetzung des Projektes ist es für uns wichtig, dass das Seminar im Friedensdorf selber stattfindet wird, um einen hautnahen Einblick in die Arbeit des Friedensdorfes zu bekommen. Die Teilnehmer werden sich 3 Tage lang in Form eines Seminars aktiv an der Arbeit des Friedensdorfs und des zu entstehenden Dokumentarfilmes beteiligen. Das Seminar wird vom 29.03.16 bis 31.03.16 in Oberhausen stattfinden. Die Teilnehmerzahl ist auf 17 begrenzt. Ihr könnt euch bis zum 08.01.2016 unter der Emailadresse friedensdorf-projekt@gmx.de anmelden.

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[tab title=“Ziel“]

Das endgültige Ziel des Seminars ist ein Dokumentarfilm über die Aktivitäten der Stipendiaten während des Wochenendes und der Ehrenamtlichen Arbeit im Friedensdorf International und darüber hinaus dass die Stipendiaten über die Situationen der Kinder in Kriegsgebieten informiert werden. Den Teilnehmern muss das Bewusstsein gegeben werden, dass wir als Stipendiaten und Stipendiatinnen der Hans-Böckler-Stiftung  in einer privilegierten Position stehen, in der wir uns besonders solidarisch mit den Kleinsten dieser Welt zeigen müssen. Am Ende des Seminars soll jeder Teilnehmer eine Kopie des Films erhalten.

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Veranstaltungen

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  • Seminar  29. – 31.03.16, Oberhausen

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Weiterführendes

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Kontakt

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  • Sipan K. (Projektverantwortlicher)
  • Meriam M. (Finanzverantwortliche)
  • Melise E. (Projektteam)
  • Riham Abed A. (Projektteam)
  • Mert B. (Projektteam)
  • E- Mail: friedensdorf-projekt@gmx.de

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hans bestimmt mit


Projektdauer: Von 04/2015 bis 03/2016

hans bestimmt mit  – Podcasts für junge Wissenschaft trägt eure wissenschaftlichen Vorhaben und gesellschaftspolitischen Engagements in die große, weite Welt. Dazu führen wir kleine Interviews mit dir und veröffentlichen dieses dann in Form eines fünfminütigen Podcasts.

Hans bestimmt mit Slider[tabs style=“boxed“]

[tab title=“Beschreibung“]

Wieso Podcasts?

Weil wir überzeugt sind, dass auditive Medien auch in der Wissenschaftskommunikation eine immer relevantere Rolle spielen.

Also, keine falsche Scheu – wir freuen uns auf viele interessante Einblicke und darauf, deine spannenden Projekte einer großen Zuhörerschaft zugänglich zu machen.

 

Projektbeschreibung

hans bestimmt mit – Podcasts für junge Wissenschaft wird durch die stipendiatische Projektkommission der HBS gefördert.

Während unseres Projektzeitraums von April 2015 bis April 2016 wollen wir etwa 40 Podcasts produzieren, die wir im Anschluss auf einer eigenen Webseite, sozialen Netzwerken und Audiodistributionsplattformen veröffentlichen werden.

 

So wird’s gemacht

In unserem Interviewgespräch stellen wir dir ein paar Fragen zu deinem wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Engagement. Sicherlich nichts, was du nicht schon einmal beantwortet hast, also keine Panik!

Wir freuen uns auf dich!

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Veranstaltungen

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Weiterführendes

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Kontakt

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Gewerkschaften und Sozialdemokratie – Eine gemeinsame europäische Zukunft?


Projektdauer: Von 04/2015 bis 03/2016

Das Projekt “Gewerkschaften und Sozialdemokratie – Eine gemeinsame europäische Zukunft?” befasst sich mit dem Verhältnis von Gewerkschaften und sozialdemokratischen bzw. sozialistischen Parteien in Europa vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Situation. Aus gewerkschaftspolitischer Sicht bietet das Bündnis der sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien auf europäischer Ebene die einzig realistische Chance, die Interessen der Gewerkschaften durchzusetzen. Hierbei findet die Situation in der Bundesrepublik Deutschland mit den dafür relevanten Hauptakteuren DGB und SPD besondere Berücksichtigung – nicht nur aufgrund der Verbindung der Projektmitglieder zu diesen Organisationen, sondern auch angesichts des deutschen Gestaltungs- und Handlungspotenzials in der EU.

Das Projekt soll die Stipendiaten der HBS für wirtschafts- und sozialpolitische Fragestellungen im europäischen Kontext sensibilisieren. Auf der Grundlage der gewerkschaftlichen Kernforderungen wollen wir deren Übersetzungsmöglichkeiten und -strategien diskutieren. Ziel unseres Projektes ist es, diese Ideen in unsere bekannten Strukturen weiterzutragen und auf deren Basis konkrete Handlungsoptionen für Gewerkschafter und politische Akteure zu erarbeiten.

GuS Logo Slider

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[tab title=“Hintergrund“]

Infolge der immer stärker werdenden Verlagerung von Arbeitsmarktstrukturen und wirtschaftspolitischen Kompetenzen von nationalstaatlicher auf europäische Ebene, sind auch gewerkschaftliche Themen wie betriebliche Mitbestimmung, Sozialstandards, Arbeitsbedingungen und Tarifbindungen von dieser Entwicklung massiv betroffen. In Zeiten des fortschreitenden Globalisierungsprozesses und der Digitalisierung von Lebens- und Arbeitswelt stehen die Gewerkschaften vor der enormen Herausforderung, ein soziales Europa in 28 unterschiedlichen Unionsländern zu schaffen. Aus der tagespolitischen Presse können Schlagwörter wie TTIP, CETA etc. entnommen werden, die nahezu auf allen gewerkschaftlichen und politischen Ebenen kontrovers diskutiert werden. Die Frage stellt sich, wie Gewerkschaften und Sozialdemokraten vereint auf ein soziales Europa, also auf eine europäische Verfassung hinarbeiten können, um auf die transnationalen Handelsabkommen adäquat reagieren zu können. Die große Gefahr besteht darin, dass sich aufgrund von Desinteresse und Desinformation die europäischen Mitgliedsstaaten gegenseitig ausspielen und dabei politisch zunehmend nach rechts rücken, da die etablierte Politik keine vernünftigen Alternativen aufzeigen kann. Für die politische Gestaltung von Alternativen zur AfD und anderen rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien ist die Kooperation von Gewerkschaften und Sozialdemokratie wichtiger denn je. Doch das traditionell enge Verhältnis zwischen beiden Institutionen ist von Rissen und Ungewissheiten gekennzeichnet. Bei den letzten Bundestagswahlen 2013 waren die Stimmengewinne bei Gewerkschaftern für die Christdemokraten deutlich höher, als für die Sozialdemokraten (vgl. http://einblick.dgb.de/themen/++co++cd538fe8-24e9-11e3-9687-00188b4dc422). Die europäische Realität erfordert eine neue Standortbestimmung der Gewerkschaften hin zur modernen Interessenvertretung der Arbeitnehmerschaft. Motivation unseres Projektes ist es, konstruktive Arbeit in der Zusammenführung von jungen Gewerkschaftern und jungen Sozialdemokraten zu leisten. Die thematische Aufstellung des Seminars und der Workshops soll aufzeigen, wie groß unsere Handlungsmöglichkeiten in Gewerkschaft und Politik tatsächlich sind und wie wichtig es ist, unsere gewerkschaftspolitischen Interessen in die Politik zu tragen. Damit wollen wir gegen den allgemeinen gesellschaftlichen Trend arbeiten, dass immer weniger Menschen sich an Landes-, Bundes- oder Europawahlen beteiligen. Ferner soll diskutiert werden, wohin uns ein Abdriften in die politische Bedeutungslosigkeit, in dem man beispielsweise nicht mehr wählen geht, führt und welche Folgen das für unser demokratisches Selbstverständnis hat. Die teilnehmenden Stipendiaten sollen sich ein neues, kritisches, reflektiertes Bild von nationalstaatlicher und europäischer Politik machen und diese Erkenntnisse mitnehmen und multiplizieren.

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[tab title=“Umsetzung“]

Wir planen ein Seminar, das im Oktober oder November 2015 in Hamburg stattfinden wird. Dort werden wir mit den Teilnehmern die oben erwähnten Fragen erörtern und gemeinsam Lösungen diskutieren, die eine realpolitische Perspektive einnehmen. Dafür sind momentan zwei Arbeitsgruppen geplant:

 

1. Gefahren für gewerkschaftliche Mitbestimmung in Aufsichtsräten und Unternehmen durch europäische Gesellschaftsformen

Immer mehr nationalstaatlich organisierte Unternehmen wechseln ihre Unternehmensform in Societas Europea (umgangssprachlich Europa-AG) oder gründen ihre Unternehmen gleich in dieser. Bereits die HBS hat diese Entwicklung kritisch zur Kenntnis genommen (vgl. http://www.boeckler.de/pdf/pb_mitbestimmung_se_2014_10.pdf). In diesem Workshop soll mit Vertretern von Gewerkschaften und Sozialdemokratie über die Entwicklung, die Situation und mögliche Reaktionen diskutiert werden. Gerade wir als Stipendiaten der HBS sind von dieser Entwicklung massiv betroffen, da unsere ideelle Förderung durch die Tantieme unserer Kollegen in den Aufsichtsräten finanziert wird. Ergebnis dieses Workshops soll die Sensibilisierung der Stipendiaten und die Ausarbeitung von Ideen für Anträge sein. Hierbei kann bereits auf beschlossene Anträge, beispielsweise des letzten Landesparteitages der Berliner SPD am 13.06.2015 zurückgegriffen werden (vgl. http://parteitag.spd-berlin.de/veranstaltungen/13-juni-2015-antraege/), woraus sich Potenziale für neue politische Gestaltungsspielräume ergeben können.

 

2. Gewerkschaften und Sozialdemokraten bei Wahlen

Es ist ein unbefriedigender Trend zu verzeichnen, dass die SPD als klassische Arbeiterpartei immer weniger Arbeitnehmer und/oder Gewerkschafter auf ihren Wahllisten platziert. Diese Entwicklung soll kritisch diskutiert und mögliche Konsequenzen gezogen werden. Es soll herausgestellt werden, wie wichtig es für die Interessenvertretung und Ziele der Arbeitnehmer ist, dass wieder mehr Gewerkschafter und Arbeitnehmer in die Parlamente einziehen. Wir haben in der SPD, aber auch in allen anderen Parteien eine Akademisierung des Personals und der Programmatik zu beobachten, welche auf der einen Seite von vielen Akteuren jahrzehntelang forciert wurde, aber auf der anderen Seite als logische Konsequenz die Entfremdung von akuten Themen der unteren und mittleren Bevölkerungsschichten mit sich bringt. Politische Prozesse werden zunehmend komplexer und vielschichtiger, da sie sich mit den aktuellen und zukünftigen Problemen der Welt beschäftigen müssen und diese in den letzten Jahrzehnten nicht einfacher, sondern umfassender, schwieriger und folgeschwerer zu lösen wurden (vgl. Ulrich Beck 2007, Weltrisikogesellschaft). Umso wichtiger ist es, die Arbeitnehmer und deren Probleme ernst zu nehmen und ihre Interessen in den Parlamenten zu vertreten. Dies können langfristig glaubwürdig nur Vertreter der Gewerkschaften oder Arbeitnehmer selbst leisten, da oftmals berechtigte Zweifel aufkommen, ob sich die Parlamentarier überhaupt noch mit den Problemen der ‘einfachen Leute’ beschäftigen, bzw. diese längst nicht mehr nachvollziehen können.

 

Für den Sonntag ist eine Abschlussdiskussion mit dem Ersten Bürgermeister von Hamburg, Olaf Scholz (SPD) geplant, zu der auch Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung sowie interessierte HBS-Stipendiaten aus der Region herzlich eingeladen sein werden. Die Leitfrage soll lauten: “Welche Bedeutungen haben Gewerkschaften für eine erfolgreiche, europäische Neuausrichtung der Sozialdemokratie?”

Langfristige Konzepte einer freiheitlichen, demokratischen und solidarischen Entwicklung können in diesem Zusammenhang aus Sicht des Projektteams am besten mit einer pragmatischen Politik umgesetzt werden, die sich an den Möglichkeiten des Machbaren orientiert und zugleich ihre Werte und Ziele stets im Blick behält.

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[tab title=“Ziel“]

Das Ziel unseres Projektes ist es, festzustellen, welche Akteure der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie auf europäischer Ebene agieren, welche politischen Umsetzungs- und Handlungsstrategien sie dabei verfolgen und wie man sich als Stipendiat für ein soziales Europa aktiv einsetzen kann. Des weiteren sollen aus diesen neuen Erkenntnissen konkrete Ergebnisse diskutiert und beim Nachbereitungstreffen aufbereitet werden, um praktische Impulse für die bestehenden Strukturen zu liefern. Vorstellbar sind inhaltliche Anträge für die bevorstehende Stipendiatenkonferenz (SK) und andere Gremien der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie. Außerdem soll über den Projektzeitraum hinaus eine kontinuierliche Plattform für einen konstruktiven und an realpolitischen Lösungen orientierten Dialog entstehen. Denkbar wäre hierfür beispielsweise die Form eines stipendiatischen Arbeitskreises. Perspektivisch soll dadurch eine Vernetzung aller Stipendiaten und Promotionsstipendiaten entstehen, die sich mit dem Verhältnis von Gewerkschaften und Sozialdemokratie auf realpolitischer Basis kritisch, konstruktiv und zukunftsorientiert auseinandersetzen möchten. Langfristig möchten wir so die stipendiatische Arbeit der Hans-Böckler-Stiftung durch pragmatische politische Impulse bereichern.

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Veranstaltungen

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  • 23. – 25.10.2015
    Haus des DGB Hamburg/Bezirk Nord
    (Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg)
  • Nachbereitungstreffen: 22.-24.01.2016, Berlin

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Weiterführendes

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Kontakt (E-Mail)

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Hanf – gesellschaftliche Aufklärung über eine universelle Nutzpflanze


Projektdauer: Von 04/2015 bis 03/2016

Wir sind eine Gruppe von drei Stipendiaten der Hans-Böckler-Stiftung (HBS). Gemeinsam gestalten wir das von das von der stipendiatischen Projektkommission der HBS geförderte Projekt „Hanf – gesellschaftliche Aufklärung über eine universelle Nutzpflanze“. Mit diesem stipendiatischen Projekt möchten wir interessierten Stipendiat*innen, aber auch Stiftungsexternen, die Gelegenheit geben, sich über die Nutzpflanze Hanf zu informieren, sich ein Bild über mögliche gesellschaftliche und ökologische Vorteile bei der Verwendung als nachwachsenden Rohstoff zu machen und sich kritisch damit auseinanderzusetzen.

Hanfprojekt Logo

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[tab title=“Motivation“]

„Cool, kann ich mein T-Shirt / meinen Dämmstoff / meine Karosserie aus Hanf auch rauchen?“ Diese Frage haben wir in Gesprächen über Hanf so oft gehört, dass sie uns veranlasst hat, dieses Projekt bei der Stipendiatischen Projektkommission der HBS vorzuschlagen.

Obwohl seit 1996 der Anbau THC-armer Hanfsorten in Deutschland und anderen Ländern Europas wieder erlaubt ist und es zahlreiche Kampagnen und Informationsquellen über die Nutzungspotentiale von Hanf gibt, halten sich Skepsis, Halbwissen und Diskriminierung dieser Pflanze immer noch hartnäckig in den Köpfen vieler Menschen. Mit diesem Projekt möchten wir einen Teil zur gesellschaftlichen Aufklärung und Akzeptanz dieser Pflanze als Rohstoff beitragen.

 

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[tab title=“Umsetzung“]

Unser Projekt besteht aus den Hauptkomponenten Webseite (www.hanfprojekt.com) und Seminar. Auf unserer Webseite sollen sich nach und nach Links zu interessanter Literatur und spannenden Videos rund um das Thema Nutzhanf ansammeln.

Kern des Projekts ist die Organisation und Durchführung eines Seminars für Stipendiat*innen der HBS.

Das Seminar wird vom 02.-04.10.2015 in Berlin-Wannsee stattfinden.

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt, es gilt wie immer: die ersten Bewerbungen werden berücksichtigt. Bitte meldet euch bis zum 28.08.2015 an.

Wir konnten für dieses Seminar wichtige Experten aus Landwirtschaft, Medizin und Industrie gewinnen, die als Gastdozenten auftreten werden. Zusammen werden wir das Hanfmuseum in Berlin besuchen, interaktiv die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten von Hanf erleben und erfahren, weshalb Industriehanf in den letzten Jahrzehnten an Bedeutung verloren hat, aber auch mit Sicherheit ein Comeback haben wird.

Es erwarten euch spannende Vorträge und Diskussion über die Geschichte Hanfs, dessen historische und moderne Nutzung, technische, medizinische und landwirtschaftliche Aspekte u.v.m.

Weitere Informationen, Lesematerial, Anmeldeformular und vieles mehr findet ihr auf der Website www.hanfprojekt.com.

Bei Rückfragen oder Anregungen könnt ihr das Kontaktformular auf unserer Webseite benutzen oder eine Mail an info@hanfprojekt.com schreiben.

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[tab title=“Ziel“]

Ziel des Projektes ist es, Vorurteile (Klischees) und Skepsis gegenüber dieser Pflanze abzubauen und die Öffentlichkeit darüber aufzuklären, wie die Pflanze sinnvoll genutzt werden kann. Nur durch allgemeine Akzeptanz kann Hanf einen Teil zur umweltverträglichen, ressourcen- und energieeffizienten Produktion von Gütern beitragen. Dazu gehört auch die Differenzierung zwischen Nutzhanf und THC-reichen Sorten. Landwirte sollten beispielsweise nicht mehr Hürden und Auflagen beim Anbau von Nutzhanf schultern müssen als bei dem Anbau anderer Pflanzen. Wenn die Nutzpflanze Hanf einen Imagewandel erfährt, können sich neue, aus volkswirtschaftlicher und ökologischer Sicht sinnvolle Wertschöpfungsketten durchsetzen.

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Veranstaltungen

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  • 02. – 04.10.2015 Seminar (Berlin-Wannsee) Anmeldung bis 28.08.2015

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Weiterführendes

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Kontakt

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Die erschöpfte Gegenwart und ihre Phänomene


Projektdauer: Von 04/2015 bis 03/2016

Zusammen mit eingeladenen Gästen analysieren wir gesellschaftliche Symptome einer „erschöpften Gegenwart“ in den Bereichen Politik, Arbeit, psychische Gesundheit, aber auch Popkultur und Gegenwartskunst und suchen nach neuen Artikulations- und Verhaltensweisen.

Die erschöpfte Gegenwart

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[tab title=“Hintergrund“]

Wir sind eine Gruppe von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen, darunter größtenteils Stipendiat*innen der Hans-Böckler-Stiftung aus Leipzig und Berlin.

Als politische Aktive in unterschiedlichen Feldern (Antirassismus, Antinazi-Arbeit, gewerkschaftliche Bildungsarbeit, etc.) haben wir in der Vergangenheit festgestellt, dass politisches Gestaltungswille und die politischen, kulturellen Initiativen, in denen auch wir uns bewegen, sich zumeist auf einzelne Handlungsfelder und Themenbereiche spezialisiert haben. Emanzipatorische Politik glaubt oft selbst nicht mehr an eine substantielle Veränderung der Gesellschaft. Das überschneidet sich mit einer gesamtgesellschaftlichen Atmosphäre. Seit Sommer 2014 haben wir uns vernetzt und in regelmäßigen Abständen getroffen, um Ideen für ein Projekt zu entwickeln, das von diesen Erfahrungen ausgeht. Wir haben an mehreren Wochenenden Arbeitstreffen organisiert, gemeinsam Texte diskutiert. So ist unser jetziges Thema entstanden.

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[tab title=“Umsetzung“]

Geplant sidn drei öffentliche Vorträge mit renommierten Expert*innen zum Themenkomplex Erschöpfung als Symptom der kapitalistischer Gesellschaft mit Diskussionen mit dem Publikum im Anschluss (wir rechnen mit ca. 100 Besucher*innen pro Veranstaltung)

Nach den Veranstaltungen des Projekts möchten wir eine Dokumentation/Publikation erarbeiten, in denen wir die Ergebnisse unserer Auseinandersetzung zur Verfügung stellen.

  • 4. Juni 2015 Berlin,
    ://about blank, 20 Uhr
    Peter Schneider (Psychoanalytiker, Zürich): „Depression, Schmerzstörung und Burnout. Gesellschaft und Diagnose“
  • 11. Juni 2015 Leipzig,
    Institut für Zukunft, 20 Uhr
    Kerstin Stakemeier (Kunsthistorikerin, München): „Nichts ist aufgehoben. Gedrängte Gegenwart“
  • 9. Juli 2015 Leipzig,
    Institut für Zukunft, 20 Uhr
    Jan Völker (Philosoph, Berlin): „Das demokratische Subjekt und die Korruption der Zeit“

 

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[tab title=“Ziel“]

Seit geraumer Zeit wird die Zunahme von technischen, ökonomischen, medialen und sozialen Beschleunigungsprozessen beobachtet und auch kritisch diskutiert, während sich zugleich eine Gefühlslage der kulturellen und politischen Stagnation und Erstarrung in westlichen Gesellschaften immer stärker auszubreiten scheint. Was verrät diese Koinzidenz? Nicht wenige von uns teilen heute den Eindruck, dass die eigene Gegenwart zunehmend unfassbarer wird und ein eingreifendes Handeln, das eine qualitative Veränderung provoziert, zunehmend unmöglich geworden ist.

An die Stelle von positiven bis utopischen Bezugnahmen auf „Zukunft2 sind heute dystopische Zukunftsbilder, diffuse Formen der Angst und Verhaltensweisen der (Vor-)Sorge getreten. Das stellt auch emanzipatorische, linke Politik vor Probleme. Politischer Gestaltungswille erstreckt sich zunehmend auf den privaten Bereich oder das soziale Umfeld. Politik scheint sich heute in Fragen des individuellen Lebensstils zu verflüchtigen oder aber in der Ausarbeitung von ethischen Kodizes innerhalb der eigenen sozialen Gruppe aufzugehen.

 

Wir denken, es ist notwendig, die Pathologien unserer Zeit (Erschöpfung, Ohnmacht und Depression), aber auch Formen der Gleichwertigkeit und Austauschbarkeit (Arbeit, Ökonomie) zu politisieren und aus der individualisierten Sphäre der „Eigenverantwortung“ herauszuheben.

Das möchten wir in künstlerischer und theoretischer Auseinandersetzung (in Vorträgen und Workshops) versuchen. Dabei sollen verschiedene gesellschaftliche Symptome einer solchen erschöpften und erschöpfenden Gegenwart erkundet und analysiert werden. Unser Ziel ist es, neue Artikulations- und Verhaltensweisen zu finden.

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Veranstaltungen

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  • 4. Juni 2015, Berlin,
    ://about blank, 20 Uhr
  • 11. Juni 2015, Leipzig,
    Institut für Zukunft, 20 Uhr
  • 09. Juli 2015, Leipzig,
    Institut für Zukunft, 20 Uhr

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Kontakt

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  • Hannes-C. P. (ProjektVA)
  • Marcus Q. (FianzVA)
  • Kontakt via Intranet oder über die StipPK

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Keine Kunst alles Kunst


Projektdauer: Von 10/2014 bis 10/2015

Die Tschechische Avantgarde und die Kritische Theorie

 Zivot Umeni Titelbild 2

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[tab title=“Projekt“]

Das Selbstverständnis unseres Projekts besteht in der Überzeugung, dass die thematischen Perspektiven von Architektur und Gesellschaftskritik gerade am historischen Gegenstand der Avantgarde-Bewegungen nicht getrennt voneinander gedacht werden können.

Wir verfolgen mit dem Projekt das Interesse, die Geschichte und Rezeption der tschechischen Avantgarde aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln nachzuzeichnen. Dabei stellen die Historische Avantgarde, der Poetismus, die Kritische Theorie und der frühe linke Baufunktionalismus die thematischen Dreh- und Angelpunkte dar. Es finden sich beachtliche Analogien innerhalb der Überlegungen zur gesellschaftlichen Funktion der Kunst und Kultur von Karel Teige, der zentralen Figur der tschechischen Avantgarde, und jenen von Herbert Marcuse. Die Auseinandersetzungen zwischen dem Architekten und Theoretiker Le Corbusier und Architekturtheoretiker Karel Teige bringen schon sehr früh den Kern des Konfliktes und die Zerrissenheit in der Diskussion über den Funktionalismus in der Architektur, an der sich in den 60er Jahren auch Adorno beteiligte, zum Schillern. Wir stellen uns die Frage nach der gesellschaftlichen Rolle der Kunst in der modernen bürgerlichen Gesellschaft und der Funktion der Architektur als gesellschaftliche Ausdrucksform im historischen Kontext. Anhand der Auseinandersetzung mit historischen Positionen möchten wir uns dem Thema annähern und im Oktober 2015 zu einer Tagung einladen, bei der diese Fragen behandelt werden.

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[tab title=“Hintergrund“]

Die theoretischen Überlegungen zur Ästhetik und Gesellschaft aus der Zeit zwischen den Weltkriegen sind maßgeblich für die Entwicklungen in der modernen Kunst. Unserer Meinung nach sind viele Fragestellungen aus dieser Zeit immer noch aktuell und stellen einen wesentlichen Beitrag in der Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Funktion von Kunst bzw. der Rolle der Ästhetik dar. Eine solche Auseinandersetzung ist unserer Meinung nach wichtig. Kritisch auf die eigene Praxis und Verantwortlichkeit reflektieren zu können, ist ein Vermögen, welches im heutigen Universitätsalltag immer weniger gefördert wird. Aber auch in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen und auch in der Praxis derjenigen, die sich gesellschaftlich engagieren, ist das Thema der Ästhetik leider oft nur marginal. Letzten Endes ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema unserer Meinung nach wertvoll für jeden, der an einer progressiven Entwicklung der Gesellschaft und einer kritischen Auseinandersetzung mit den bestehenden Verhältnissen und deren Geschichte interessiert ist, unabhängig vom konkreten Betätigungsfeld.

Lena und Volker hatten sich schon länger, auch außerhalb des Studiums, für die künstlerische Praxis und die ästhetische Theorie der tschechischen Avantgarde interessiert. Zudem waren sie sich schon oft in Diskussionen darüber einig geworden, dass leider der Themenbereich Ästhetik in vielen Bereichen, in denen sie sich betätigten, stark vernachlässigt wird. Nachdem Volker an dem Kreativwochenende der stipendiatischen Projektkommission teilgenommen hatte und sich dort abgezeichnet hatte, dass die Projektidee in das Profil der stipendiatischen Projekte passte, konnte er schnell Eva, Lena und Frederic dafür begeistern, die Idee zu realisieren.

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[tab title=“Umsetzung“]

Unser Projektteam besteht aus vier StipendiatInnen: Eva Leser, Volker Grahmann, Lena Dorn und Frederic Thomas. Zunächst trifft sich das Projektteam zu Arbeitstreffen um dort sowohl inhaltlich als auch organisatorisch den weiteren Verlauf des Projektes und die geplante Tagung zu entwickeln und  vorzubereiten. Es handelt sich bei diesen Arbeitstreffen zunächst um einführende Wochenendseminare, die uns mit den wesentlichen Positionen der Avantgarde, der frühen Kritischen Theorie sowie der ästhetischen Formensprache und Architektur zu Beginn des 20. Jahrhunderts vertraut machen sollen.

Wir möchten den Entwicklungen innerhalb der Avantgardebewegung in Tschechien unsere Aufmerksamkeit widmen, da hier bemerkenswerte Projekte umgesetzt wurden und sich einige der schillerndsten Vertreter der Zwischenkriegsavantgarde dort finden lassen. So zum Beispiel der Architektur- und Kunstkritiker Karel Teige. Aus diesem Grund wird eines unserer Arbeitstreffen in Brno (CZE) stattfinden, dort hoffen wir interessantes Material vorzufinden, welches in die Dokumentation unserer Ergebnisse einfließen wird, die wir in Form einer Homepage und eines Readers zugänglich machen wollen.

Wir verfolgen mit dem Projekt das Interesse, die Geschichte und Rezeption der tschechischen Avantgarde aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln nachzuzeichnen. Bei den Arbeitstreffen der Gruppe werden unterschiedlichste Themenaspekte beleuchtet, wie z.B. Überlegungen zur Ästhetik oder die Diskussion über den Funktionalismus in der Architektur. Hierzu werden zu den Arbeitstreffen Referenten_innen aus verschiedenen Fachbereichen eingeladen. In dieser Gestalt sollen im Laufe des Projekts Kunsttheorie, Slawistik, Literaturwissenschaften, Politikwissenschaften, Philosophie, Kunstgeschichte und Design in einen Dialog treten.

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[tab title=“Ziel“]

Die Arbeit der Projektgruppe soll schließlich in die Veranstaltung einer Tagung münden, die am 24. und 25. Oktober 2015 an der Hochschule für Künste Bremen (HfK) stattfinden wird, und als ein Seminarangebot das Programm der Hans-Böckler-Stiftung bereichern soll. Wir möchten erreichen, dass möglichst viele interessierte ZuhörerInnen zu dieser Tagung kommen und darüber hinaus Material und Ergebnisse zusammen getragen werden, die im Anschluss veröffentlicht werden können.

Wir hoffen auch darauf, dass innerhalb der Stipendiatenschaft Resonanz entsteht und außerdem ein Dialog zwischen den verschiedenen Fachbereichen sowie über die Universität hinaus passieren wird.

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Veranstaltungen

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  • August 2015 Exkursion nach Brno
  • 24./25.08.2015 Seminar

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Weiterführendes

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  • Seite folgt

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Kontakt

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Veröffentlicht unter Archiv

Bildungs-gerechtigkeit an Hochschulen


Projektdauer: Von 05/2014 bis 04/2015

Im Studium, bei der Arbeit an der Hochschule, bei der Zukunftsplanung: Der steigende Druck macht sich auf vielen Ebenen bemerkbar. Die Forderung „schneller, höher, weiter“ hat auch in den Universitäten längst Einzug gehalten. Vor dem Studium konkurrieren wir um Studienplätze, während des Studiums um Noten und Seminarplätze, am Ende des Bachelors um Master-Plätze, am Ende des Masters um Arbeitsplätze innerhalb und außerhalb der Hochschulen. Das alles ist problematisch genug. Hinzu kommen Diskriminierungen und Ausgrenzung. Die Hochschule ist ein Elfenbeinturm mit Türsteher. Das muss sich ändern!

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[tab title=“Hintergrund“]

Wir wissen um die schlechten Bedingungen an Hochschulen. Und wir wollen sie ändern. Von gewerkschaftlicher Seite werden einige Aspekte dieses Themas bearbeitet, z.B. in Studierendengruppen, Mittelbauinitiativen und Projekten und Kampagnen, die an einigen Stellen bereits Wirkung zeigen. Mit unserem Workshop soll auf weitere Perspektiven aufmerksam gemacht werden: Wir wollen konkret an unseren Erfahrungen und Handlungsspielräumen ansetzen. Ohne uns durch Floskeln wie Machbarkeit, Sachzwänge und Realpolitik einschränken zu lassen, wollen wir unsere Vorstellung von einer gerechten und solidarischen Hochschule entwickeln und den Weg dorthin planen. Für uns ist damit verbunden, dass sich Studierende, Promovierende und Mitarbeiter_innen an den Hochschulen miteinander austauschen und ausloten, welche gemeinsamen Interessen wir haben und vertreten möchten. Wie stellen wir uns eine solidarische Hochschule vor? Was brauchen wir auf dem Weg dorthin?

Dabei wollen wir uns mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

Individualisierung struktureller Probleme: Wie umgehen mit hohen Studien-, Lebens- und Arbeitsanforderungen, wenn es nicht nur um eine Optimierung des Selbstmanagements gehen soll

Finanzierung: Welchen Einfluss soll und kann Geld auf Forschung und Studium haben?

Diskriminierung: Wie wollen und können wir auf Diskriminierung an Hochschulen reagieren

Mitbestimmung: Welche Formen der Mitbestimmung an Hochschulen wollen wir?

Lehre: Wie sieht für uns ‘gute Lehre’ an Hochschulen aus?

Arbeit und Solidarität: Wie wollen wir uns organisieren und wie können wir trotz Kurzzeitbeschäftigung und vertraglicher Unsicherheit solidarisch für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen?

 

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[tab title=“Umsetzung“]

Der Workshop richtet sich an Interessierte, an Studierende, Promovierende, Mitarbeiter_innen an Hochschulen, an Engagierte aus Hochschulpolitik und gewerkschaftlicher Hochschularbeit, Aktivist_innen von Bildungsprotesten und solche, die es werden wollen.

Der Workshop wird unterstützt von der stipendiatischen Projektkommission der Hans-Böckler-Stiftung und vom Studienwerk der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Für Stipendiat_innen der Hans-Böckler-Stiftung werden Fahrt- und Übernachtungskosten übernommen. Stipendiat_innen der Rosa-Luxemburg-Stiftung wenden sich für Unterstützung bitte an ihr Studienwerk. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Teilnehmer_innenzahl ist auf 50 begrenzt. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Die Seminarräume sind barrierearm.

 

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[tab title=“Ziel“]

Gute Lehre

Der Begriff “gute Lehre” taucht inzwischen in jedem Exzellenz-Antrag auf. Allerdings ist meistens nicht klar, was genau unter guter Lehre zu verstehen ist und wie diese umgesetzt werden soll. Mehr Lehrkräfte pro Student_in kann heißen: Mehr Lehrkräfte einstellen und/oder weniger Studierende aufnehmen. Online-Tutorium statt Präsenz im Seminar kann heißen: Barrieren abbauen und/oder Entgrenzung des Studienalltags ins Wochenende. Intensivere Betreuung von Studierenden kann heißen: Bessere Studienbedingungen für Studierende und/oder zehnfacher Arbeitsaufwand für Lehrende.

Gerade im Bereich Lehre sind die Situationen von Studierenden und Lehrenden eng miteinander verschränkt. Was müssen wir fordern, damit “gute Lehre” nicht nur ein Label für den nächsten Exzellenz-Antrag bleibt? Wie können wir uns solidarisch für “gute Lehre” einsetzen? Und wie muss “gute Lehre” aussehen, damit sich die Situation aller Beteiligten zum Besseren verändert?

Mitbestimmung

Wo und wie wollen wir an einer solidarischen Hochschule mitbestimmen? Studierende organisieren sich in Fachschaften und haben eine organisierte Interessenvertretung durch AStes und Studierendenräte – aber die wenigsten Studierenden interessieren sich dafür, gehen zu den Wahlen und beteiligen sich. Mitarbeiter_innen können sich in Mittelbauinitiativen zusammenschließen und im Personalrat, aber in der Regel tun sie das nicht. Alle sitzen in den akademischen Gremien, aber da können sie gegen die Übermacht der Professor_innen ohnehin nicht viel ausrichten. Und irgendwie fühlen sich alle nicht richtig vertreten. Muss das so sein? Geht das nicht auch anders?

Im Themenblock “Mitbestimmung” soll nicht über die bestehenden Mitbestimmungs-Strukturen an Hochschulen aufgeklärt werden. Wir wollen stattdessen gemeinsam ein Konzept erarbeiten, wie Mitbestimmung an einer solidarischen Hochschule aussehen sollte. Erwünscht ist insbesondere die Beteiligung von Aktiven in der Hochschulpolitik, von Gewerkschafter_innen mit Erfahrung im Hochschulbereich und von Vertreter_innen aller Statusgruppen (Studierende, Promovierende, Mitarbeiter_innen, Professor_innen) an der Diskussion.

Finanzierung

Bildung und Geld – zwei Aspekte, die wohl ungern zusammen genannt werden. Denn wie kann das Streben nach Wissen in Zahlen gedacht werden? Und doch – Geld bestimmt die Strukturen des Studiums, der Forschung und somit die Zukunft vieler. Ein guter Grund, sich damit auseinanderzusetzen! Wir wollen diskutieren, welchen Einfluss Geld auf das Studium und die Forschung haben soll. Dient Studium und Forschung alleine der Selbstverwirklichung, die es zu fördern gilt? Oder soll Geld als Druckmittel zur Erfüllung von Leistungen dienen? Ist es möglich, dass staatliche und nichtstaatliche Geldgeberinnen und -geber ohne Einfluss auf die freie Forschung bleiben? Wie kann das Geld an der Hochschule gerecht verteilt werden?

Arbeit und Solidarität

Gewerkschaftliche Organisierung an Hochschulen gestaltet sich schwierig. Kaum hat man die Personalvertretung entdeckt, ist der Arbeitsvertrag schon ausgelaufen. Auch Workload in Studium, Lehre und Forschung erschweren die Organisierung neben der Arbeit. Falls man nicht auf Vertrag sondern für den Lebenslauf arbeitet, ist die Personalvertretung oft nicht einmal die richtige Ansprechpartnerin. Oft geht es nicht nur um Lohnabhängigkeit sondern auch um Formen persönlicher Abhängigkeit, wie der/die Profesor_in, der/die nicht nur Arbeitgeber_in ist, sondern auch die Abschlussarbeit benotet.

Wie lässt sich unter diesen Bedingungen solidarisch gegen diese Bedingungen vorgehen? In unserem Workshop wollen wir uns mit dieser Frage beschäftigen. Dabei wollen wir uns einerseits aktuelle Konzepte anschauen, die in Gewerkschaften diskutiert werden. Andererseits wollen wir unsere eigenen Ideen davon entwickeln, was für solidarische Zusammenarbeit bedeuten kann und sollte.

Individualisierung struktureller Probleme

Die nächste Abgabefrist steht schon vor der Tür, die Chefin verlangt Wochenendschichten, das Kind will spielen und ein_e Muttersprachler_in muss vor der Abgabe noch die schriftliche Arbeit durchsehen. Der Stress steigt und das Hamsterrad läuft ohne Pause. Liegt die Lösung wirklich in durchgearbeiteten Nächten und dem Verzicht auf das Feierabendbier?

In der gegenwärtigen Hochschulwelt werden von den Einzelnen Höchstleistungen in Selbstmanagement und Selbstoptimierung erwartet, es bleibt jedem und jeder überlassen, wie die Studien-, Lebens- und Arbeitsanforderungen unter einen Hut zu bringen sind. In dem Workshop geht es darum, die Problemfelder zu finden, die es so schwer machen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Wir wollen herausarbeiten, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss, um dem ständigen Druck etwas entgegenzusetzen.

Inklusive Hochschulen

Im Rahmen dieses Themenblocks möchten wir mit Hilfe verschiedener theoretischer „Brillen“ der Idee einer „inklusiven Hochschule“ nachspüren. Dies soll auf zwei verschiedenen (und gleichzeitig verbundenen) Wegen ermöglicht werden: Erstens wird es darum gehen, einen kritischen Blick auf das „Feld“ beziehungsweise den „Kontext“ Hochschule zu werfen und in diesem Zusammenhang auch Strukturen in den Blick zu nehmen. Zweitens werden wir bestehende Konzepte zum Thema „Inklusion” aus diskriminierungstheoretischer Perspektive betrachten und diskutieren. Durch einen theoriegeleiteten Zugang zu dem Thema „Inklusion“ können möglicherweise auch „Sprachen“ für (Diskriminierungs-)Erfahrungen und bestehende Barrieren in Hochschulen (weiter)entwickelt werden.

 

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Veranstaltungen

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  • Workshop. 4./5. September 2014

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Weiterführendes

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Kontakt

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  • E-mail: ag_hug@posteo.de

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