Festival gegen Rassismus in Magdeburg


Projektdauer: Von 09/2013 bis 09/2014

Das Projektteam setzte sich im Kontakt und Austausch mit Engagierten vom antirassistischen Netzwerk und der Flüchtlingsinitiative von Sachsen-Anhalt mit strukturellen Rassismus gegenüber Flüchtlingen durch die 1993 verschärften Asylgesetze sowie deren häufig isolierten Unterbringung im Besonderen im Land Sachsen-Anhalt (LSA) und im Allgemeinen in Deutschland auseinander. Daraus entstand die Idee von Stipendiat*innen zusammen mit Flüchtlingen und Unterstützer*innen ein Festival zu den Themen Rassismus, Social Justice, Inklusion und Vernetzung von Flüchtlingen zu organisieren.

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[tab title=“Hintergrund“]

Verschiedene Flüchtlingsinitiativen und -organisationen machen immer wieder auf die strukturellen Diskriminierungen von Flüchtlingen aufmerksam und setzen sich durch Proteste, wie bspw. dem „Refugee March“ von Würzburg nach Berlin 2012 und dem „Refugee Tribunal“ 2013 in Berlin, für mehr Rechte von Flüchtlingen ein. Im Jahr 2013 fanden zusätzlich verschiedene Veranstaltungen im Rahmen des 20. Jahrestages des Asylkompromisses in Deutschland (der damals das verfassungsrechtlich verankerte Grundrecht auf Asyl faktisch abgeschafft hat) und gegen Rassismus statt. Eine baldige fundamentale Änderung der Asylpolitik in Deutschland und Europa und der damit einhergehenden strukturellen Ungleichbehandlung ist nicht zu erwarten. Doch nicht nur durch strukturellen, sondern auch alltäglichen Rassismus werden immer wieder Menschen einer vermeintlich anderen Herkunft in Sachsen-Anhalt körperlich und verbal angegriffen und ausgegrenzt. Daher wollen wir ein dreitägiges Festival gegen Rassismus in der Magdeburger Innenstadt organisieren. Dort werden verschiedene Workshops (critical whiteness, Filmworkshop + Filmvorführungen, Lebensbedingungen von Flüchtlingen im LSA, gemeinsam Musik machen und Handwerk-/Kreativkurse), Diskussionen, Konzerte, Vermittlung von Tandempartner*innen, Sprachcafé und ein antirassistisches & antisexistisches Fußballturnier stattfinden sowie eine Rauminstallation mit Fotoausstellung gezeigt. Alle Veranstaltungen sollen in Zusammenarbeit von Stipendiat*innen und Flüchtlingen unter möglichst barrierefreien Bedingungen umgesetzt werden.

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[tab title=“Umsetzung“]

Die Multiplikation von den Ergebnissen soll durch eine Dokumentation des Festivals im Rahmen eines Filmworkshops, sowie Interviews mit Flüchtlingen in Sachsen-Anhalt, einem Radiobeitrag und Internetpräsenz sichergestellt werden.

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[tab title=“Ziel“]

Das Festival soll einen Raum bieten, in dem mit Hilfe der verschiedenen Aktionen Kategoriedenken von „wir“ vs „ihr“ aufgebrochen, Kritikansätze bezüglich des Umgangs mit und der Existenz von nationalen Grenzen vermittelt und dem alltäglichen Konsens von Nationalismus und Rassismus entgegengetreten werden soll. Des Weiteren wollen wir die in Sachsen-Anhalt stark präsente Angst vor „dem Fremden und Unbekannten“ abbauen. Wir sehen hierbei die Vermittlung von antirassistischer Arbeit, die Auseinandersetzung mit Social Justice und im Besonderen die Sensibilisierung für die Lebenssituation und Unterbringung von Flüchtlingen in Deutschland sowie deren Bedingungen im Herkunftsland als wichtig an. Zusätzlich ist uns eine Unterstützung der geflüchteten Aktivist*innen sowie eine Vernetzung und Zusammenarbeit von Stipendiat*innen und Flüchtlingen wichtig.

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Veranstaltungen

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  • …in Arbeit.

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Weiterführendes

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Kontakt

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