Brücke für Burma


Solidarische Initiative zur Unterstützung der demokratischen Zivilgesellschaft

Projektdauer: Von 09/2010 bis 08/2012

Die unwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen burmesischer Flüchtlinge an der thailändisch-burmesischen Grenze werden in der europäischen und/oder deutschen Öffentlichkeit kaum thematisiert. Wir möchten die Menschen vor Ort treffen, ob Arbeiter, Aktivisten oder Multiplikatoren der Zivilgesellschaft, um einen Austausch zu initiieren und die Lebensumstände sowie die Bedürfnisse der Menschen zu erfahren. Langfristig erhoffen wir uns eine Sensibilisierung und Mobilisierung der deutschen Gewerkschaften für die Verbesserung der menschenrechtlichen Situation in dieser Region.

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[tab title=“Hintergrund“]

Unsere Motivation besteht darin, zur Verbesserung der unwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen der burmesischen Flüchtlinge in Thailand beizutragen. Die menschenrechtliche, sicherheitspolitische und sozio-ökonomische Situation vor Ort, beispielsweise in den Flüchtlings- und Vertriebenencamps haben uns dazu angeregt, intensiv nach Möglichkeiten zu suchen, um Menschen die dort aktiv sind in ihrer Selbstorganisation zu unterstützen. Dabei erhoffen wir uns einen konstruktiven Austausch mit MultiplikatorInnen und AktivistInnen aus der Zivilgesellschaft, Partnerorganisationen, demokratische Gewerkschaften sowie Nichtregierungsorganisationen. Der geplante Austausch soll zudem auf die konkreten Bedürfnisse und Interessen der betroffenen Menschen ausgerichtet und gestaltet werden. Wir möchten uns daher engagieren, die demokratische Zivilgesellschaft in der burmesisch-thailändischen Grenzregion zu solidarisch zu unterstützen und vor allem die Selbstorganisation in einer demokratischen Weise fördern. Zudem erhoffen wir uns langfristig eine Sensibilisierung und Mobilisierung der deutschen Gewerkschaften für die Verbesserung der menschenrechtlichen Situation in dieser Region.

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[tab title=“Umsetzung“]

Seit unserem ersten Arbeitstreffen im Dezember 2010 haben wir unseren Aufenthalt an der thailändisch-burmesischen Grenze, in der Stadt Mae Sot, vorbereitet. Um das Treffen mit den Menschen vor Ort zu organisieren, haben wir im Vorfeld Kontakte mit bereits aktiven Organisationen oder Gruppen aufgenommen. Wir haben beispielsweise mit dem Good Friends Center, einer lokalen Nichtregierungsorganisation zusammengearbeitet. Das Good Friends Center ermöglicht Kindern von burmesischen Flüchtlingen den Besuch einer Schule. Wir haben in einem viertätigen Workshop mit den Unterrichtenden der Schule zu verschiedenen Methoden und Menschenrechtsbildung gearbeitet. Darüber hinaus haben wir den Kontakt mit einer burmesischen Gewerkschaft FTUB (Federal Trade Union Burma) herstellen können. In einem zweitätigen Workshop haben wir über den Aufbau und die Struktur der deutschen Gewerkschaften gesprochen und viel über die gewerkschaftliche Arbeit in Burma kennengelernt. Ähnlich arbeiteten wir mit anderen Organisationen und Gruppen zusammen um möglichst viel über die diversen Lebenswelten der Menschen vor Ort kennenzulernen. Und um diese Lebenswelten weiterzuerzählen, arbeiten wir unter anderem an einem Film der anhand von Interviews und Erzählungen gestaltet wird.

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[tab title=“Ziel“]

Wir möchten uns engagieren um die demokratische Zivilgesellschaft in der burmesisch-thailändischen Grenzregion solidarisch zu unterstützen. Zudem erhoffen wir uns langfristig eine Sensibilisierung und Mobilisierung der deutschen Gewerkschaften für die Verbesserung der menschenrechtlichen Situation in dieser Region.
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Veranstaltungen

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  • Workshops mit Flüchtlingen
    in der thailändisch-burmesischen Grenzregion

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Weiterführendes

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Kontakt

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